Sommerzeit startet: Tipps für einen entspannten Wechsel – So gelingt die Umstellung


 
Ab Ende März werden die Uhren vorgestellt: Was Sie zur Zeitumstellung wissen sollten

(rr) Am Sonntag, 29. März 2026, ist es wieder soweit: Um zwei Uhr nachts werden die Uhren auf die Sommerzeit vorgestellt. Damit beginnt für viele Menschen ein neuer Tagesrhythmus. Experten der AOK Ingolstadt betonen, dass die Umstellung den sogenannten Biorhythmus beeinflussen kann. Die Sommerzeit bedeutet, dass man morgens eine Stunde früher aufsteht und der Ablauf des Tages sich leicht verschiebt. Obwohl die Sonne jahreszeitenbedingt früher aufgeht, starten viele dennoch im Dunkeln in den Tag.



Tageslicht als Schlüssel zur Anpassung
Das menschliche Gehirn steuert zahlreiche Körperfunktionen nach einem inneren Rhythmus, der vor allem vom natürlichen Licht abhängig ist. Ist der Organismus noch im Nachtmodus, kann das dazu führen, dass Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel nur langsam anlaufen. Laut Aussagen aus dem Gesundheitswesen reagieren manche Menschen besonders sensibel auf die Zeitumstellung und klagen vorübergehend über Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen sowie Konzentrationsprobleme und Appetitlosigkeit. Wie schnell sich der Körper an die veränderten Zeiten gewöhnt, sei individuell verschieden – viele merken die Umstellung kaum, andere benötigen mehrere Wochen.



So gelingt die Umstellung auf die Sommerzeit
Fachleute empfehlen, den Schlafrhythmus bereits einige Tage im Voraus schrittweise anzupassen. Wer ein paar Tage vorher früher ins Bett geht und morgens eher aufsteht, kann seinen Körper besser auf die bevorstehende Änderung vorbereiten. Es wird geraten, nach der Zeitumstellung auf den Mittagsschlaf zu verzichten, um die innere Uhr nicht zusätzlich zu irritieren. Viel Aufenthalt an der frischen Luft und im Tageslicht hilft, sich schneller an den neuen Rhythmus zu gewöhnen.



Für einen guten Schlaf nach der Umstellung empfiehlt es sich, abends ein leichtes Essen zu wählen und auf Alkohol sowie Koffein zu verzichten. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training unterstützen dabei, schneller ein- und durchzuschlafen. Außerdem raten Experten, den ersten Tag nach der Zeitumstellung ruhig anzugehen und, wenn möglich, etwas länger im Bett zu bleiben, um den Körper langsam an die neue Zeit zu gewöhnen.



Meinung der Redaktion
Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Zeitumstellung auf die Sommerzeit gut meistern. Wer seine Gewohnheiten schrittweise anpasst und auf ausreichend Tageslicht achtet, kann den Wechsel entspannt erleben und gesundheitliche Beschwerden vermeiden.


 
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