Nachhaltigkeit in der Weihnachtszeit: Umweltbewusst feiern und genießen


   
Tipps der AOK für eine ressourcenschonende und stimmungsvolle Adventszeit.

(rr) Die Weihnachtszeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres – doch oft schleichen sich Gewohnheiten ein, die der Umwelt schaden. Ob Geschenkpapier, das nach einmaligem Gebrauch im Müll landet, oder Lichterketten mit hohem Energieverbrauch: Es gibt zahlreiche Stellschrauben, um Weihnachten nachhaltiger zu gestalten. „Wer auf mehr Nachhaltigkeit setzen möchte, findet viele Möglichkeiten, Advent und Weihnachten ressourcenschonend und dennoch stimmungsvoll zu gestalten“, erklärt Rainer Stegmayr, Teamleiter Markt und Gesundheit von der AOK in Ingolstadt. Im Folgenden verrät er wertvolle Umwelttipps für die Festtage.



Strom sparen und Müll vermeiden
Herzstück vieler Haushalte ist die Weihnachtsbeleuchtung. Doch statt herkömmlicher Glühlampen empfiehlt Stegmayr, auf LEDs umzusteigen: „So hält eine Weihnachtsbeleuchtung mit LED nicht nur viel länger, sie verbraucht auch bis zu 90 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lichterketten.“ Für den Außenbereich seien solarbetriebene LED-Lichterketten eine umweltschonende Alternative. Von batteriebetriebenen Lichterketten rät er ab: „Die landen irgendwann im Müll.“



Auch bei der Geschenkverpackung lassen sich Ressourcen schonen. Nach einmaligem Gebrauch entsorgtes Geschenkpapier sollte vermieden werden. Stattdessen empfiehlt Stegmayr wiederverwendbare Pappboxen oder Körbe, die nach dem Auspacken eingesammelt werden können. Für Schmuck eignen sich kleine Stoffbeutel, für größere Präsente etwa Geschirrtücher, die als Teil des Geschenks weiterverwendet werden. Noch besser: Geschenke, die gar nicht verpackt werden müssen. „Und ganz oft kommen die Gaben am besten an, die sich gar nicht verpacken und unter den Christbaum legen lassen: Ein sehr kostbares Geschenk ist gemeinsame Zeit, zum Beispiel als Gutschein für einen Ausflug, eine Stadtführung oder einen Kochkurs“, so Stegmayr.



Energieeffizient backen und genießen
Auch in der Küche gibt es Einsparpotenziale. Beim Plätzchenbacken etwa ist das Vorheizen oft überflüssig. „Vorheizen ist beim Backen meist gar nicht nötig und die Backofentür sollte beim Einschieben neuer Bleche nur ganz kurz offenstehen, damit nicht zu viel Wärme entweichen kann“, rät Stegmayr. Wer Gebäck selbst herstellt, kann auf nachhaltige, biologische und regionale Zutaten zurückgreifen. Für die Festtafel empfiehlt sich zudem ein vegetarisches Menü – das schont Umwelt und Klima.

Ein weiterer Tipp: Reste sinnvoll verwerten. „Zu gut für die Tonne“ ist das Motto, das sich auch an Weihnachten bewährt. Aus übriggebliebenen Klößen, Raclette oder Braten lassen sich kreative Gerichte zaubern. Weitere Ideen finden sich auf der Plattform www.zugutfuerdietonne.de unter „Tipps für zuhause“ im Bereich Resteverwertung.



Natürlich dekorieren und regional kaufen
Wer seinen Weihnachtsbaum direkt aus der Region bezieht oder sogar selbst schlägt, spart lange Transportwege und CO2-Emissionen. Fehlt die Zeit, lohnt der Blick auf Öko-Siegel wie FSC, Bioland oder Naturland. Immer beliebter werden Mietbäume im Topf. „Wer einen Garten hat, kann den Baum im Topf erwerben und nach den Festtagen dort einpflanzen“, schlägt Stegmayr vor.



Auch beim Schmuck am Baum lässt sich auf Nachhaltigkeit achten: Selbst gesammelte Zweige, Moos, Nüsse oder Zapfen sind natürliche Dekorationen. Klassiker wie Sterne aus Stroh oder Papier und selbstgemachter Christbaumschmuck aus Salzteig ersetzen Lametta und Plastikanhänger. „Die nachhaltige Deko kann nach dem Abschmücken des Baums verstaut und im kommenden Weihnachtsfest wiederverwendet werden", betont Stegmayr.



Weitere Informationen
• AOK-Gesundheitsmagazin – Geschenke nachhaltig verpacken: https://www.aok.de/pk/magazin/nachhaltigkeit/muell-vermeiden/geschenke-nachhaltig-verpacken-8-ideen-fuers-weihnachtsfest

• AOK-Gesundheitsmagazin – So freut sich auch die Umwelt über Weihnachten: https://www.aok.de/pk/magazin/nachhaltigkeit/gesundes-wohnen/so-werden-weihnachtsbaum-und-weihnachtsschmuck-umweltfreundlich

Mit diesen Tipps gelingt es, die Weihnachtszeit bewusst, umweltfreundlich und voller Freude zu verbringen – ganz im Sinne einer nachhaltigen Festkultur.









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