
Sonne wird zur Gefahr: Neue UV-Index-Tafeln warnen in Ingolstadt vor Hautschäden
(rr) Zuviel Sonne kann gefährlich werden: Um Bürger besser vor UV-Strahlung und Hitze zu schützen, werden in Ingolstadt weitere UV-Index-Tafeln aufgestellt. Die AOK Bayern unterstützt gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention.Neue UV-Index-Tafeln an beliebten Orten in Ingolstadt
Christian De Lapuente, Dritter Bürgermeister der Stadt Ingolstadt und Beiratsvorsitzender bei der AOK in Ingolstadt, erklärte, dass die AOK zum Schutz vor möglichen Gefahren durch UV-Strahlung nochmals UV-Index-Tafeln zur Verfügung stelle. Zudem wolle die AOK gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären.Der UV-Index zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an und gibt Hinweise auf passende Schutzmaßnahmen. Die Tafeln sollen vor allem dort stehen, wo eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht.
Hier stehen die Tafeln in Ingolstadt
In Ingolstadt befinden sich die UV-Index-Tafeln am Baggersee bei der BRK-Wachstation „Reiserhütte“, in der Donautherme Ingolstadt, im Freibad Ingolstadt, bei der Straßenambulanz St. Franziskus und neu auch am Auwaldsee bei der BRK-Wachstation „Blaue Lagune“. Beteiligt sind unter anderem die BRK-Kreiswasserwacht Ingolstadt und die Stadtwerke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH.Warum der UV-Index so wichtig ist
Je höher der UV-Index ist, desto mehr Sonnenschutz ist erforderlich. Bereits ab einem UV-Index von 3 benötigt die Haut Schutz. Vorrang haben Schatten und geeignete Kleidung, für unbedeckte Hautstellen wird zusätzlich Sonnencreme empfohlen.Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um etwa 50 Prozent verringern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern schützt dabei meist besser als viele Strandschirme. Auch dunkle, fest gewebte oder dicht und ungebleichte Kleidung kann wirksam schützen, insbesondere wenn Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt sind.
Kostenloser Online-Vortrag zum Hitzeschutz
Um die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und den Hitzeschutz geht es auch bei einem kostenlosen Online-Vortrag am Donnerstag, 20. August 2026, von 19:00 bis 20:00 Uhr. Die Veranstaltung wird von der AOK in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und mit Unterstützung der Volkshochschule Ingolstadt angeboten. Referentin ist die Ärztin und Epidemiologin Hannah Otto.Eine Anmeldung per E-Mail bis Mittwoch, 19. August 2026 an
Internet-Tipps: Weitere Informationen gibt es unter www.hautkrebspraevention.de im Bereich „Watch out“ sowie unter www.bfs.de/uv-index.
Das Foto zeigt von links nach rechts Jan Unger (Wasserwacht), Astrid Grundbrecher (Gesundheitsamt), Ulrich Resch (AOK Bayern), Anita Bordon-Kornke (Gesundheitsamt), Christian De Lapuente (Dritter Bürgermeister), Alexander Wecker, Manfred Lindermeyr, Arthur Merk (alle Wasserwacht), die sich über die neue UV-Index-Tafel freuen.
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