Spektakuläre Höhenrettungsübung im Legoland


 
Ein Zusammenspiel von Rettungskräften aus der Region konnte kürzlich am Himmel über dem Legoland in Günzburg beobachtet werden.

(rr) Im Rahmen einer groß angelegten Höhenrettungsübung arbeiteten Helikopter und Spezialeinheiten mit Teams des Freizeitpark Resorts zusammen. Beteiligt waren Einheiten der Berufsfeuerwehren München und Augsburg, die SAR-Bundeswehr-Helikopter-Staffel aus Niederstetten sowie das Hubschrauberunterstützungsteam aus Neuburg an der Donau. Um den regulären Betrieb nicht zu beeinträchtigen, fanden die Übungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten des Parks statt.



Das Ziel der umfangreichen Höhenrettungsübung im Legoland in Günzburg, Schwaben, bestand darin, Rettungskräften einzigartige und besonders realitätsnahe Trainingsmöglichkeiten zu bieten, damit diese optimal auf außergewöhnliche Einsatzsituationen vorbereitet werden. Die Übungsszenarien fanden daher unter besonders anspruchsvollen Bedingungen statt. So wurde unter anderem am Aussichtsturm des bayerischen Familien-Freizeitparks, im Hochseilgarten des Feriendorfs sowie in den umliegenden Waldgebieten in bis zu 50 Metern Höhe trainiert. Die Einsatzkräfte konnten dabei spezielle Rettungstechniken unter äußerst realistischen Bedingungen üben und verbessern.



Legoland-Geschäftsführerin Manuela Stone hob die Bedeutung der Übung für die Region hervor: „Es ist uns eine große Ehre, den Luftrettungshelden der regionalen Einsatzkräfte einen geeigneten Ort für ihre Übung zur Verfügung zu stellen. Als Freizeitpark können wir die perfekte Umgebung bieten, um Situationen zu trainieren, die in dieser Form normalerweise nicht geübt werden können. Auch wenn unser Resort kein typisches Einsatzgebiet für Luftrettungen ist, freuen wir uns sehr, dass wir dazu beitragen konnten, dass sich die regionalen Teams optimal auf ihre außergewöhnlichen Einsätze vorbereiten können.“



Christian Eisele, der ehemalige Einsatzleiter der Feuerwehr Günzburg, der die Koordination der Übung übernommen hatte, resümierte ebenfalls begeistert: „Das war mit Abstand eine der besten Übungen, die ich in meiner 30-jährigen Laufbahn erlebt habe. Alles war super geplant und hervorragend organisiert. Alle Beteiligten freuen sich bereits darauf, auch 2026 wieder dabei zu sein.“



Auch von der Hubschrauberbesatzung der SAR-Helikopter-Staffel wurde die hohe Komplexität der Übung hervorgehoben: „Im Legoland konnten wir Herausforderungen üben, die sogar über unsere regulären Trainings bei der Bundeswehr hinausgehen. Die realistische Umgebung und die Zusammenarbeit mit echten Freiwilligen statt Übungspuppen sind einzigartig und extrem wertvoll für uns.“



Angesichts der durchweg positiven Rückmeldungen werden bereits die Vorbereitungen für die nächste Höhenrettungsübung im Jahr 2026 getroffen. Ziel ist es, erneut optimale Trainingsbedingungen für alle Einsatzkräfte sicherzustellen und die Zusammenarbeit mit regionalen Hilfsorganisationen weiter zu intensivieren.









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