
Bundeswehr intensiviert Tiefflugausbildung zur Stärkung der Bündnisverteidigung.
(rr) Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage in Europa hat die Bundeswehr die Nutzung der Tieffluggebiete (Low Flying Areas, LFA) in Deutschland wieder aufgenommen. Ziel ist es, die Hochwertausbildung im Tiefflug für Luftfahrzeuge in speziell ausgewiesenen Regionen zu ermöglichen und so die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte zu sichern.
Die veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen erfordern eine verstärkte Fokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung. Für die Bundeswehr bedeutet dies, bestehende Fähigkeiten zu erhalten und gezielt auszubauen. Ein wesentliches Element ist das Training im Tiefflug, das für Luft/Boden-Einsätze aller Höhenbereiche unabdingbar ist.
Ab Donnerstag, 27. November 2025, führen die Taktischen Luftwaffengeschwader ihre Ausbildung im Tiefflug in streng reglementierten und koordinierten LFA durch. Dabei dürfen strahlgetriebene Kampfflugzeuge der Luftwaffe ausschließlich bei geplanten Übungszielanflügen und nur für maximal zwei Minuten auf die Mindestflughöhe von 250 Fuß (rund 80 Meter) über Grund sinken.
Trotz umfassender Maßnahmen zur Verringerung von Fluglärmemissionen und deren Berücksichtigung in den operativen Planungen ist mit einer erhöhten Wahrnehmung der Flüge in den betroffenen Regionen zu rechnen. Die Bundeswehr betont jedoch ihr anhaltendes Engagement, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. Derartige Tiefflugübungen werden daher auf das notwendige Maß zur Auftragserfüllung beschränkt.
Mit der Wiederaufnahme der Tiefflugausbildung unterstreicht die Bundeswehr ihre Bereitschaft, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und der NATO-Partner konsequent zu stärken und gleichzeitig die Belange der Bevölkerung im Auge zu behalten.
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