Kommunale Wärmeplanung ebnet Weg zur klimaneutralen Versorgung


   
Bestandsanalyse bestätigt großes Potenzial für nachhaltige Wärmenetze

(rr) Schrobenhausen macht ernst mit Klimaschutz und nachhaltiger Energieversorgung: Mit dem Ziel, bis spätestens 2045 eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung zu gewährleisten, hat der Stadtrat der Lenbachstadt am 18. Februar 2026 einen wichtigen Beschluss gefasst. Die kürzlich veröffentlichte Bestandsanalyse bildet nun die Grundlage für die nächsten Schritte in der kommunalen Wärmeplanung – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur Wärmewende.



Warum ist kommunale Wärmeplanung unverzichtbar?
Die kommunale Wärmeplanung ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben und betrifft alle Städte und Gemeinden in Deutschland. Schrobenhausen profitiert dabei vom ZUG-Förderprogramm („Zukunft – Umwelt – Gesellschaft“), das Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel unterstützt. Die Stadt verpflichtet sich, die kommunale Wärmeplanung bis Mitte 2026 abzuschließen und damit wegweisende Impulse für eine nachhaltige Zukunft zu setzen.



Bestandsanalyse: Status Quo und Zukunftschancen
Im Rahmen der Analyse wurde untersucht, wie die Gebäude in Schrobenhausen aktuell beheizt werden. Das Ergebnis ist eindeutig: Rund 77 Prozent der Haushalte nutzen noch fossile Brennstoffe wie Öl und Gas. Dennoch zeigt die Analyse, dass in mehreren Ortsteilen bereits gute Voraussetzungen für den Ausbau erneuerbarer Wärmenetze bestehen. Besonders hervorzuheben ist der neu geschlossene Fernwärmering um die Innenstadt, der als Vorzeigeprojekt gilt. Ein umfassendes Wärmecluster verdeutlicht den Energiebedarf und die Potenziale für das gesamte Stadtgebiet inklusive der Ortsteile.



Ausblick: Die nächsten Schritte zur klimafreundlichen Wärmeversorgung
Die vollständige Bestandsanalyse ist auf der Webseite der Stadt Schrobenhausen unter dem Bereich „Bauen & Wirtschaft“ im Abschnitt „Kommunale Wärmeplanung“ abrufbar. Sie dient als Basis für die weitere Grundlagen-Planung. Konkrete Maßnahmen und deren Umsetzung hängen von künftigen Entscheidungen des Stadtrats und der zuständigen Ausschüsse ab. Dennoch markiert der Zwischenbericht zur Bestandsanalyse einen wichtigen ersten Schritt und legt den Grundstein für alle weiteren Planungen im Rahmen der Wärmewende in Schrobenhausen.



Mit einer klaren Strategie und soliden Analysen geht Schrobenhausen entschlossen voran, um die Wärmeversorgung unabhängiger von fossilen Energieträgern und fit für die Zukunft zu machen. Bürgerinnen und Bürger können sich über Fortschritte und nächste Schritte auf der städtischen Webseite informieren und aktiv an der Wärmewende mitwirken.





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