Bundeswehr-Manöver in der Region: Wo es im Oktober laut werden kann



Bundeswehr übt im Landkreis Pfaffenhofen: Knallgeräusche und Lichtblitze möglich


Erste Truppenübung am 5. Oktober

(rr) Die erste angekündigte Übung findet am Montag, 5. Oktober 2026 statt. Nach den vorliegenden Angaben nehmen daran 30 Soldaten und sechs Fahrzeuge teil. Das Übungsgebiet erstreckt sich im Landkreis Pfaffenhofen vor allem auf Gebiete oder Teilgebiete der Gemeinden Gerolsbach und Scheyern.

Für Anwohner bedeutet dies, dass in den betroffenen Bereichen zeitweise verstärkte militärische Bewegungen wahrnehmbar sein können. Insgesamt sind bei diesem Termin sechs Fahrzeuge der Bundeswehr im Einsatz.


Zweite Übungsphase vom 19. bis 29. Oktober

Eine weitere und deutlich längere Truppenübung ist für den Zeitraum vom 19. bis 29. Oktober 2026 vorgesehen. Daran sind bis zu 35 Soldaten und zwölf Fahrzeuge beteiligt. Betroffen sind vor allem Gebiete oder Teilgebiete der Gemeinden Manching, Geisenfeld, Ernsgaden, Vohburg und Münchsmünster.

Die angekündigten Aktivitäten verteilen sich damit auf mehrere Kommunen im Landkreis Pfaffenhofen. Da die Übung über mehrere Tage angesetzt ist, können militärische Bewegungen in den genannten Bereichen wiederholt auftreten.



Manövermunition kann Knallgeräusche verursachen

Bei beiden Übungen kommt teilweise Manövermunition zum Einsatz. Dadurch kann es in den jeweiligen Übungsgebieten zu deutlich hörbaren Knallgeräuschen und sichtbaren Lichtblitzen kommen. Diese Begleiterscheinungen stehen nach den Angaben im Zusammenhang mit dem militärischen Übungsbetrieb.

Wer in den betroffenen Gemeinden entsprechende Geräusche oder Lichtsignale wahrnimmt, sollte deshalb die angekündigten Termine berücksichtigen. Umfang und Wahrnehmbarkeit können je nach Entfernung zum Übungsraum variieren.



Sicherheitsabstand zu den übenden Truppen einhalten

Die Bevölkerung wird gebeten, sich von den übenden Truppen fernzuhalten. Der Abstand dient der Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten ebenso wie der Anwohner, Spaziergänger und Verkehrsteilnehmer. Beobachtungen aus unmittelbarer Nähe sollten vermieden und die Übungsbereiche nicht betreten werden.



 
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