BRK Pfaffenhofen setzt auf betriebliches Gesundheitsmanagement: Urkunde für Susanne Leitmeir


   
Gesunde Arbeitsbedingungen als Zukunftsfaktor im Kreisverband

(rr) Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Pfaffenhofen unterstreicht erneut die Bedeutung eines gesundheitsorientierten Arbeitsumfelds: Am Mittwoch, 4. Februar 2026 erhielt Susanne Leitmeir in den Räumlichkeiten des Kreisverbandes die Urkunde zur Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Die rund 40-stündige Weiterbildung wurde von der AOK Bayern angeboten.



Das Ziel des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sei es, die Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten, Ressourcen der Beschäftigten zu stärken und Belastungen frühzeitig zu reduzieren. Neben betrieblichen Angeboten spiele auch die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden eine wesentliche Rolle für die langfristige körperliche und seelische Gesundheit.



Susanne Leitmeir habe betont, dass die steigenden krankheitsbedingten Fehlzeiten deutlich machten, wie wichtig gesundheitsfördernde Strukturen seien. Durch gezielte Maßnahmen könne die Mitarbeiterbindung gestärkt und Ausfällen aktiv entgegengewirkt werden. Sie wies außerdem darauf hin, dass vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und wachsender psychischer Belastungen professionelles Gesundheitsmanagement zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werde.



Leitmeir bringt als Personalfachkraft und psychologische Beraterin bereits umfassende Erfahrung in das Themenfeld ein. Sie war bereits im BGM-Arbeitskreis des Kreisverbandes tätig. Das zukünftige Ziel bestehe darin, Maßnahmen noch gezielter zu planen, nachhaltig in der Organisationskultur zu verankern und Führungskräfte in ihrer Vorbildrolle zu stärken.



Das erworbene Fachwissen solle künftig in Mitarbeitergespräche, Analysen und den Aufbau neuer Prozesse einfließen. Dabei würden auch rechtliche und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt, um langfristig tragfähige Lösungen zu schaffen.



Auch die AOK Bayern hebt die Bedeutung eines strukturierten Gesundheitsmanagements hervor. Miriam Kugler, Koordinatorin für Gesundheitsförderung bei der AOK in Ingolstadt, erklärte, dass fundierte Analysen, sorgfältige Planung und konsequente Evaluation wichtige Erfolgsfaktoren für das BGM seien. Für diese anspruchsvolle Aufgabe seien sowohl vielfältige inhaltliche und organisatorische Kompetenzen als auch personelle Ressourcen erforderlich. Unternehmen könnten interessierte Mitarbeitende gezielt zur BGM-Fachkraft weiterbilden lassen, um gemeinsam mit Geschäftsleitung, Führungskräften und Fachleuten ein strukturiertes Gesundheitsmanagement erfolgreich umzusetzen.



Mit der erfolgreichen Qualifizierung von Susanne Leitmeir bekräftigen das BRK Pfaffenhofen und die AOK Bayern ihr gemeinsames Engagement für gesunde Arbeitsbedingungen und eine zukunftsfähige Arbeitskultur.



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