
Orthopädisches MVZ Mainburg jetzt für Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle zugelassen – Neue Experten und moderne Therapien stärken die regionale Versorgung
(rr) Das orthopädische Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Mainburg erhält ab dem 1. Februar 2026 die Berechtigung, am Durchgangsarztverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung teilzunehmen. Dadurch erweitert das MVZ sein Leistungsspektrum um die Behandlung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen, sodass Patientinnen und Patienten künftig vor Ort umfassend versorgt werden können. Zusätzlich werden weitere ambulante Angebote etabliert.
Im Zuge der Zulassung verstärkt Pavel Bondarovich, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, das Ärzteteam des MVZ. Bondarovich, bislang Oberarzt der Unfallchirurgie an der Ilmtalklinik und mit Zusatzqualifikation in Notfallmedizin, bringt laut Praxisleitung umfangreiche klinische und ambulante Erfahrung mit. Ab Februar steht er als Durchgangsarzt montags bis donnerstags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr zur Verfügung, um BG-Fälle in der Praxis zu behandeln. Die Geschäftsführung hebt hervor, dass die Genehmigung zunächst bis zum 31. August 2026 gilt, jedoch eine dauerhafte Etablierung angestrebt werde.
Darüber hinaus startet das MVZ Mainburg ab dem 6. Februar 2026 eine spezialisierte Wirbelsäulensprechstunde unter Leitung von Dr. Mehmet Fatih Erdem, ebenfalls Oberarzt der Unfallchirurgie an der Ilmtalklinik. Erdem, der zuvor unter anderem in der Wirbelsäulenchirurgie und Traumatologie an der Charité Berlin tätig war, verfügt nach Angaben der Praxis über herausragende fachliche Expertise für akute und chronische Beschwerden der Wirbelsäule.
Kelheims Landrat Martin Neumeyer zeigt sich zufrieden mit der neuen BG-Sprechstunde und betont, dass die Geschäftsführung und die Praxis eine Möglichkeit geschaffen hätten, die Versorgung der Bevölkerung in Mainburg und Umgebung weiter zu verbessern – auch wenn diese zunächst befristet sei.
Dr. Johannes Baumgartner, Ärztlicher Leiter des MVZ, erklärt, dass die Erweiterung um BG-Sprechstunde und Wirbelsäulenchirurgie die Praxis zusätzlich stärke, obwohl die klassische Orthopädie weiterhin das Kerngeschäft bleibe. Baumgartner verweist zudem auf die Hoffnung, auch künftig Unterstützung aus der Kommunalpolitik zu erhalten.
Auch das MVZ Pfaffenhofen baut ab Februar sein Angebot aus: In der Zweigpraxis Geisenfeld wird die moderne, minimalinvasive Rafaelo-Therapie zur Behandlung von Hämorrhoiden angeboten. Die ambulanten Eingriffe finden im Krankenhaus Mainburg unter örtlicher Betäubung statt.
Termine für alle genannten Leistungen können direkt über die jeweilige Praxis sowie bevorzugt über das Online-Buchungsportal Doctolib vereinbart werden.
Das Foto zeigt von links nach rechts MVZ-Betriebsleiter Christoph Seika, Landrat Martin Neumeyer, Pavel Bondarovich, Dr. Johannes Baumgartner und Ilmtalklinik-Geschäftsführer Christian Degen.
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