Zoll gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung


 
Fluchtversuche beim Örtlichen Prüfungstag des Hauptzollamts Augsburg. 

(rr) Kürzlich wurde vom Hauptzollamt Augsburg ein Örtlicher Prüfungstag im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe durchgeführt, darunter auch in Ingolstadt. Ziel dieser verdachtsunabhängigen Kontrollen ist unter anderem die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.



Mehr als 50 Beamte prüften unter anderem, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen oder die Mindestlöhne eingehalten werden. Die FKS überprüfte in ihrem Zuständigkeitsbereich 25 Betriebe und befragte dabei 60 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen.



Sieben Sachverhalte müssen die Beamten noch vertiefter prüfen. Dabei besteht in drei Fällen der Verdacht auf illegale Ausländerbeschäftigung und in vier Fällen der Verdacht auf Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen.



Im Raum Ingolstadt versuchten sogar Beschäftigte während den Kontrollen zu flüchten.



Die FKS führt regelmäßig bundesweite sowie regionale Prüfungen auf Basis des risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Diese konzertierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und tragen zusätzlich zur Aufdeckung und Ahndung von Verstößen bei.









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