IG Metall startet mit Jahresauftakt bei Audi: Betriebsratswahl 2026 und Transformation im Fokus


   
Mitbestimmung und Zukunftssicherung stehen im Zentrum der IG Metall-Veranstaltung bei Audi Ingolstadt

(rr) Die IG Metall hat das neue Jahr bei Audi Ingolstadt mit einer Auftaktveranstaltung im Museum mobile eingeläutet. Im Mittelpunkt standen die anstehenden Herausforderungen für den Standort, die bevorstehende Betriebsratswahl im März sowie die aktive Mitgestaltung der wirtschaftlichen und technologischen Transformation durch die Belegschaft.



Karola Frank, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und Vertrauenskörperleiterin, unterstrich, dass 2026 ein entscheidendes Jahr für die Beschäftigten bei Audi werde. Es gehe um sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und darum, dass die Stimmen der Mitarbeitenden sowohl im Arbeitsalltag als auch bei der kommenden Wahl Gehör fänden.



Auch Jörg Schlagbauer, Vorsitzender des Audi-Betriebsrats, betonte, dass die Betriebsratswahl im März weit mehr als ein einfacher Wahltermin sei. Sie stelle eine grundlegende Richtungsentscheidung für die Zukunft des Audi-Standorts Ingolstadt dar. Laut Schlagbauer gehe es darum, ob die Belegschaft die Transformation des Unternehmens aktiv mitgestalte oder lediglich Zuschauer bleibe. Investitionen in den Standort, die Produktion neuer Fahrzeuge und die langfristige Sicherheit der Arbeitsplätze hingen maßgeblich vom Engagement und der Wahlbeteiligung ab. Nur ein starker IG Metall-Betriebsrat genieße das nötige Gehör beim Unternehmen, insbesondere wenn es darum gehe, für Investitionen, neue Modelle und sichere Arbeitsplätze zu kämpfen. Die Zielsetzung sei klar: „Mehr Audi im Audi“.



Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Rita Beck wies darauf hin, dass gerade in Zeiten von Unsicherheit und Wandel die Beteiligung der Belegschaft besonders wichtig sei. Engagement und Mitwirkung bildeten die Grundlage für eine lebendige Mitbestimmung bei Audi.



Auch Carlos Gil, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt, hob die Bedeutung des Standorts hervor. Audi sei ein zentraler industrieller Arbeitgeber der Region. Eine starke Interessenvertretung und eine engagierte Belegschaft seien entscheidend, um die Transformation sozial und zukunftsfähig zu gestalten.



Ein kulturelles Highlight der Veranstaltung war der Auftritt des Kabarettisten Christian Springer. Dieser machte deutlich, dass Demokratie und Mitbestimmung davon lebten, dass sich Menschen engagierten und nicht gleichgültig blieben.



Mit der Jahresauftaktveranstaltung setzte die IG Metall bei Audi Ingolstadt gemeinsam mit der aktiven Belegschaft ein deutliches Signal für Mitbestimmung, gesellschaftliches Engagement und die aktive Gestaltung des Wandels am Industriestandort Ingolstadt.

Das Foto zeigt von links nach rechts Kabarettist Christian Springer, die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Rita Beck, den Vorsitzenden des Audi Betriebsrats Jörg Schlagbauer, Karola Frank, Vorsitzende des IG Metall Vertrauenskörper und Carlos Gil, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt.




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