Eistauchübung am Ingolstädter Auwaldsee: Sicherheitstraining bei eisigen Temperaturen


   
Spezialtraining der Einsatztaucher aus Ingolstadt, Schrobenhausen und Umgebung stärkt Einsatzbereitschaft im Winter.

(rr) Kürzlich fand am Auwaldsee in Ingolstadt eine anspruchsvolle Eistauchübung der Wasserwachten Ingolstadt und Schrobenhausen statt. Ziel des Trainings war es, die Einsatzkräfte optimal auf Notfälle bei winterlichen Bedingungen vorzubereiten und die Zusammenarbeit zwischen den Rettungsorganisationen zu stärken.



Das Tauchen unter einer geschlossenen Eisdecke stellt höchste Anforderungen an die Einsatztaucher und an die Führung der Signalleine, die als lebenswichtige Verbindung zwischen Taucher und Oberfläche dient. Um die Sicherheit der Taucher zu gewährleisten, setzte die Wasserwacht Ingolstadt ihr Flachwasserboot als stabile Plattform ein. So konnten die Signalleinen kontrolliert und zielgerichtet geführt werden.



Ein elementarer Bestandteil jedes Tauchgangs ist der sogenannte Sicherheitstaucher, der im Notfall sofort zur Rettung eines verunfallten Kollegen bereitsteht. Auch dieser Ernstfall wurde im Rahmen der Übung intensiv trainiert, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.



Im Anschluss an die Eistauchgänge nahmen insgesamt 25 aktive Mitglieder der Wasserwachten Ingolstadt, Gaimersheim, Großmehring und Altmannstein an weiteren Rettungsübungen teil. Im Fokus stand die Bergung eingebrochener Personen aus dem Eis und die anschließende Übergabe an den Rettungsdienst. Solche realitätsnahen Trainings sind entscheidend, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können.



Die Wasserwachten der Region zeigen mit dieser Übung eindrucksvoll, wie wichtig kontinuierliche Aus- und Weiterbildung für die Sicherheit auf und im Wasser ist – nicht nur im Sommer, sondern auch in den herausfordernden Wintermonaten.





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