Alarm an der Donau: Gefährliche Vogelgrippe breitet sich in Ingolstadt aus – Was bedeutet das für Mensch und Tier?


  
Es ist äußerst wichtig, dass die Krankheit nicht in den Bestand von Hausgeflügel gelangt.

(rr) Am Freitagabend, dem 17. Oktober 2025, meldeten Anwohner dem Veterinäramt Ingolstadt zwei Schwäne an der Staustufe, die neurologische Auffälligkeiten zeigten. In unmittelbarer Nähe wurde zudem ein verendeter Schwan aufgefunden.



Die Tiere wurden zur weiteren Untersuchung dem pathologischen Labor des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim übergeben. Im Rahmen der dortigen Analysen wurde bei allen drei Tieren das H5N1-Virus der Geflügelpest nachgewiesen.



Die Geflügelpest, die auch als Vogelgrippe bezeichnet wird, ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, von der viele verschiedene Vogelarten betroffen sein können. In nächster Zeit ist damit zu rechnen, dass Spaziergänger vermehrt Wasservögel mit auffälligem Verhalten oder tote Tiere entdecken werden.



Um einen Eintrag des Virus in Geflügelbestände wirksam zu verhindern, werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, verendete Tiere nicht zu bergen, zu berühren oder zu untersuchen. Es besteht grundsätzlich auch ein Infektionsrisiko für den Menschen.



Zusätzlich wird empfohlen, Hunde gerade in der Nähe von Gewässern stets angeleint zu führen. Falls Sie verendete Vögel entdecken, informieren Sie bitte entweder die Leitstelle unter der Nummer 112 oder wenden Sie sich per E-Mail mit einer genauen Ortsangabe beziehungsweise den Koordinaten an das Veterinäramt Ingolstadt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..









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