
Langjährige Verdienste und bewegende Abschiedsworte im Kreise zahlreicher Weggefährten.
(rr) Nach mehr als 36 Jahren im Dienste der bayerischen Justiz wurde Konrad Kliegl, Vizepräsident des Landgerichts Ingolstadt, im Rahmen einer festlichen Veranstaltung offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Präsidentin des Landgerichts Ingolstadt, Prof. Bettina Mielke, würdigte in ihrer Ansprache Kliegls außergewöhnliches Engagement und seine Verdienste für die Justiz. Sie dankte ihm mit den Worten: „Es war immer eine Freude, mit Dir zusammenzuarbeiten. Deine wohlwollende, Deine unterstützende und gleichzeitig humorvolle Art waren immer eine große Bereicherung und wesentliche Hilfe. Dafür danke ich Dir von Herzen!“
Zahlreiche Weggefährten aus Kliegls richterlicher und staatsanwaltlicher Laufbahn nahmen an der Verabschiedung teil, darunter auch die ehemaligen Präsidentinnen des Landgerichts Ingolstadt, Dr. Elisabeth Kurzweil und Sibylle Dworazik, sowie der Leiter der Staatsanwaltschaft Ingolstadt, Dr. Nicolas Kaczynski. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Videobotschaft der Bundesministerin der Justiz, Dr. Stefanie Hubig. Sie hob Kliegls Einsatz für die Justiz hervor und erinnerte an die gemeinsame Zeit bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt.
In seiner Abschiedsrede bedankte sich Konrad Kliegl herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er betonte, dass die letzten Jahre am Landgericht Ingolstadt für ihn besonders prägend gewesen seien – nicht zuletzt durch aufsehenerregende und arbeitsintensive Verfahren wie dem sogenannten Doppelgängermord und dem Diebstahl des Goldschatzes in Manching.
Mit dem Abschied von Konrad Kliegl endet eine beeindruckende Karriere, die die bayerische Justiz über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt hat. Die Nachfolge ist bereits geregelt: Gerhard Reicherl, bislang Vorsitzender der 5. Strafkammer, übernimmt künftig das Amt des Vizepräsidenten sowie den Vorsitz der 1. Strafkammer am Landgericht Ingolstadt.
Das Foto zeigt von links Sibylle Dworazik, Dr. Elisabeth Kurzweil, Konrad Kliegl und Prof. Bettina Mielke.
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