Eichstätt
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Die Straße zwischen Wellheim und Gammersfeld ist erst wieder ab 8. Januar gesperrt.
(ir) Die momentan wegen Felssicherungsarbeiten gesperrte Kreisstraße EI 5 zwischen Wellheim und Gammersfeld wird ab Freitag, 22. Dezember für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten werden voraussichtlich ab dem 8. Januar 2018 fortgeführt und die Kreisstraße wieder für den gesamten Verkehr gesperrt. „Dies kann sich witterungsbedingt jedoch verschieben“, so eine Sprecherin des Eichstätter Landratsamts.
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Ziel der Aktion war, einen Eindruck zu vermitteln, wie es ist, als blinder Mensch zu essen und zu trinken.
(ir) Kürzlich war es soweit: An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde das erste Dunkelcafé vom Gleichstellungsreferat des studentischen Konvents unter der Leitung von Julia Dumsky im Studihaus abgehalten. Das Ziel dieser Aktion war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen ersten Eindruck zu verschaffen, wie es ist, als blinder Mensch zu essen und zu trinken sowie seine Umgebung wahrzunehmen. Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungsphase blieb es bis zum Schluss spannend, ob und wie die Aktion unter den Studentinnen und Studenten Anklang finden würde. Doch dann wurde schnell klar, dass das Interesse groß war: Insgesamt nahmen 31 Menschen teil, wo das Gleichstellungsreferat mit maximal 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechnete.
Und so war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Zunächst wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Anmeldung empfangen. Nach einer kurzen Instruktion erhielten sie ihre Schlafmasken, die sie noch vor Betreten des Studihauses aufsetzen mussten. Anschließend wurden sie von einem der Helferinnen und Helfern in den Raum und an ihren Platz geführt. Schon hier wurden sie mit den ersten Herausforderungen einer blinden Person konfrontiert, indem sie Hindernissen auf dem Weg zu ihrem Tisch ausweichen und ihren jeweiligen Helferinnen und Helfern im wahrsten Sinne des Wortes blind vertrauen mussten.
Angekommen an ihrem Tisch, an dem jeweils vier bis fünf Teilnehmer saßen, konnten sie nun Kuchen und Getränke bestellen und diese bei einem etwas anderen Beisammensitzen genießen. Zum Schluss wurden die Gäste wieder aus dem Raum geführt. Wer wollte, konnte danach einen Blick in den Raum werfen, wobei manche erstaunt feststellten, dass sie doch ganz woanders saßen, als sie vermuteten. Insgesamt war die Resonanz durchweg positiv. Eine Teilnehmerin meinte, sie würde gerne wieder an einer derartigen Aktion teilnehmen. Somit hat sich das studentische Gleichstellungsreferat der Universität Eichstätt-Ingolstadt entschieden, im Jahr 2018 wieder ein Dunkelcafé zu veranstalten, neben weiteren Selbsterfahrungstagen, die das Thema Behinderung für die Universität erlebbar machen sollen.
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Ab 1. Januar 2018 startet im Landkreis Eichstätt die Leerung der Biotonnen, die im September und Oktober an die Haushalte ausgeliefert wurden.
(ir) Es ist so weit: Ab dem 1. Januar 2018 startet der Leerungsturnus der neuen Biomüll-Tonnen im Landkreis Eichstätt, die zwischen Mitte September und Mitte Oktober an die Haushalte verteilt wurden. Jeweils im 14-tägigen Rhythmus werden die Tonnen geleert und in der Vergärungsanlage der Firma BioIN GmbH in Stammham verwertet. Die Abfuhrpläne wurden ebenfalls an alle Haushalte verteilt, diese sind aber auch online unter www.landkreis-eichstaett.de/muellabfuhrtermine verfügbar.
Die Abfallwirtschaft des Landkreises weist im Zusammenhang darauf hin, dass keine kompostierbaren Biomüllsäcke, wie zum Beispiel aus Maisstärke, in die Biotonne gegeben werden dürfen, da es zu lange dauert, bis diese zersetzt sind. „Die Säcke müssten mühsam als Störstoff vorher aussortiert werden. Als Alternative können Papiersäcke oder Zeitungspapier verwendet werden“, erläutert Manuel Laumeyer von der Abfallwirtschaft des Landkreises. Damit die Bürger eine handliche Übersicht über diejenigen Abfälle haben, die in die Tonne gehören und welche nicht, hat jeder Haushalt mit der Auslieferung der Biotonne einen Flyer erhalten. Dieser ist auch online abrufbar unter: www.landkreis-eichstaett.de/Biotonne.
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Die Kliniken im Naturpark Altmühltal integrieren die Aktion „Saubere Hände“ in ihr bestehendes Hygienekonzept.
(ir) Hygiene ist in den Kliniken im Naturpark Altmühltal seit jeher ein wichtiges Thema. Schon seit Jahren stellen die Kliniken zwei extra weitergebildete Hygienefachkräfte frei, die sich mit den Themenkreisen Hygiene, Hygieneschulungen, Patientensicherheit und Hygienequalitätsmanagement befassen. Monika Haid und Karlheinz Reich-Hönning haben ein umfassendes Hygienemanagement aufgebaut. Damit konnten sie dazu beitragen, dass die Anzahl der Infektionen, die in den Krankenhäusern Eichstätt und Kösching entstehen, an beiden Standorten statistisch unauffällig beziehungsweise sogar besser als der Durchschnitt sind.
Nun soll mit der Teilnahme an der Aktion Saubere Hände der Bereich der Händedesinfektion auch mit anderen Kliniken vergleichbar gemacht werden. Die Aktion sammelt unter anderem Daten über den Desinfektionsmittelverbrauch in Korrelation zu den Patiententagen und veröffentlicht die Ergebnisse. Diese Kennzahl kann für das Benchmarking herangezogen werden. Eine korrekte Händedesinfektion im Krankenhaus ist der Kernpunkt für ein gutes Hygienemanagement.
Für das Hygienemanagement der Kliniken Eichstätt und Kösching bedeutet dies zwei grundsätzliche Änderungen. Es wird ein System aufgebaut, um strukturiert den Desinfektionsmittelverbrauch erfassen zu können. Außerdem wird in Prozessbeobachtungen erfasst, wie häufig und hygienisch Mitarbeiter die Händedesinfektion durchführen. Dieses Vorgehen ersetzt die unangemeldeten Händeabklatschuntersuchungen, die bisher durchgeführt wurden und mit denen die Hygienefachkräfte pathogene Erreger auf den Händen der Mitarbeiter nachweisen konnten. „Bei den Prozessbeobachtungen müssen wir nun stattdessen pro Jahr 150 Mal prüfen, ob die Mitarbeiter die Händedesinfektion in fünf kritischen Situationen regelkonform ausführen“, erklärt Karlheinz Reich-Hönning.
Als kritische Situationen gelten nach der Aktion Saubere Hände: vor und nach Patientenkontakt, vor aseptischen Tätigkeiten, nach Kontakt mit potentiell infektiösem Material und nach Kontakt mit direkter Patientenumgebung. Durch die Prozessbeobachtung sollen die Mitarbeiter eine Rückmeldung erhalten, ob sie die Desinfektion zum richtigen Zeitpunkt korrekt durchführen beziehungsweise wie sie sich darin noch weiter verbessern können.
„Bei der Händehygiene gehen Patientenschutz und Mitarbeiterschutz Hand in Hand“, sagt Monika Haid. „Die Händedesinfektion schützt Mitarbeiter und Patient gleichermaßen.“ Die Kliniken versprechen sich von der Teilnahme an der Aktion auch eine Verbesserung der Händehygiene bei den Besuchern.
„Mit Desinfektionsmittelständern an vielen neuralgischen Punkten der Klinik haben Besucher bereits einen sehr guten Zugang zur Händedesinfektion“, sagen Reich-Hönning und Haid. Nun stellt die Aktion Saubere Hände zusätzlich Poster zur Verfügung, die plakativ zur Händehygiene auffordern. Sie werden überall in der Klinik zu sehen sein. „Wir hoffen, dass wir damit die Besucher noch mehr als bisher mobilisieren können, sich die Hände zu desinfizieren.“ Damit schütze man sich selbst und den Patienten.
Die Aktion Saubere Hände ist eine nationale Kampagne des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V.
Ziel der Aktionspartner ist es, die Regeltreue bei der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen zu verbessern.
Das Foto zeigt zwei Pflegekräfte vor dem Poster der Aktion Saubere Hände am Händedesinfektionsspender in der Eingangshalle der Eichstätter Klinik.
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Tagung des AK Gerontopsychiatrie in Eichstätt. Die Ausbildung in der Altenpflege stand im Fokus.
(ir) Sie werden auf dem Arbeitsmarkt dringend gesucht und bereits heute arbeiten über eine Million Beschäftigte in der Pflege - das sind mehr Beschäftigte als in der deutschen Automobilindustrie, für die Deutschland weltweit bekannt ist. Trotzdem besteht in der Pflegebranche ein Mangel an Altenpflegefachkräften. Bei seinem jüngsten Treffen an der Eichstätter Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe befasste sich der AK Gerontopsychiatrie mit den Anliegen und aktuellen Gegebenheiten regionaler Pflegediensteinrichtungen und Heime. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Christine Feil vom Fachbereich Gesundheitswesen im Landratsamt Eichstätt lud Arbeitskreissprecherin Carmen Albrecht zu wichtigen Diskussionspunkten ein, die vom Fachkräftebedarf in der Altenhilfe im Landkreis Eichstätt bis hin zur Zusammenarbeit mit der KU Eichstätt-Ingolstadt reichte.
Hintergrund für den zunehmenden Fachkräftebedarf auch in der Region Eichstätt ist, dass die Zahl der älteren Menschen aufgrund einer längeren Lebenserwartung kontinuierlich steigt, während die Zahl der jungen Menschen, die dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehen, gleichzeitig sinkt. „Für junge Menschen entstehen so in dem gesellschaftlich wichtigen Berufsfeld der Altenpflege gute und sichere Beschäftigungsmöglichkeiten“, erläuterte Carmen Albrecht. Auch Dietmar Lorenz, Schulleiter der von der Hans-Weinberger-Akademie getragenen Altenpflegeschule der AWO (HWA), stellte deutlich heraus, wie viele Entwicklungschancen der Beruf des Altenpflegers oder Altenpflegehelfers bietet: „Der Beruf ist anspruchsvoll, spannend und abwechslungsreich. Vorausgesetzt wird ein hohes Maß an Fach- und Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Teamgeist. Eine fundierte Ausbildung macht Altenpflegerinnen und Altenpfleger zu kompetenten Ansprechpartnern in allen Fragen rund um die Pflege“, so Lorenz, der gleichzeitig darauf hinwies, wie breit gefächert die Einsatzgebiete einer Fachkraft sind und wie gut die Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz. Fort- und Weiterbildungen bieten darüber hinaus vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, so dass junge Fachkräfte stets gefragt sind.
Da es in Zukunft immer mehr ältere Menschen geben wird, die in Krankenhäusern, zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen gepflegt werden müssen, werden viele Pflegefachkräfte gebraucht. Außerdem überschneiden sich die Aufgaben in allen Pflegebereichen immer mehr. Deshalb werden die Ausbildungen in der Altenpflege, der Krankenpflege und der Kinderkrankenpflege in Zukunft weiterentwickelt und die drei Berufe vom Gesetzgeber zu einem einheitlichen Pflegeberuf zusammengeführt. Dass die Pflege älterer Menschen auch im neuen Beruf ihre wichtige Bedeutung behalten wird, das erhofften sich viele AK-Mitglieder. Dietmar Lorenz konnte von einem an der HWA Fürth angesiedelten generalistischen Modellversuch berichten, bei dem Krankenschwestern und Altenpfleger in einer Klasse gleichzeitig lernten und es eine gute Verständigung der Berufe untereinander gegeben habe.
Die Stärkung der Aus- und Fortbildung im Bereich der Altenpflege ist allen AK-Mitgliedern ein großes Anliegen: Auf die demographische Entwicklung hat der Landkreis Eichstätt bereits 2010 mit dem „Seniorenpolitischen Gesamtkonzept“ reagiert, das eine Vielzahl von wichtigen Zielen und Handlungsfeldern beinhaltet und unter Federführung von Carmen Albrecht von der Fachstelle für Seniorenarbeit und Bedarfsplanung kontinuierlich im Landkreis umgesetzt und weiterentwickelt wird. Die Information der Arbeitgeber über aktuelle Fördermöglichkeiten wie auch die der interessierten Bewerber selbst liegt nicht nur dem AK Gerontopsychiatrie, sondern allen Einrichtungen der Altenpflege im Landkreis sehr am Herzen. „Wir alle wissen um die Wichtigkeit dieses Berufes und wir alle müssen mithelfen, um einem Mangel an Fachkräften in unserer Region rechtzeitig zu begegnen“, resümierte Carmen Albrecht. Auch aus diesem Grund wird die Frühjahrssitzung des AK Gerontopsychiatrie im Seniorenheim Titting stattfinden.
Das Foto zeigt, wie es sein soll: Altenpflege mit Herz und fundierter Fachausbildung. Das Foto wurde im Eichstätter Hl.-Geist-Spital aufgenommen.