Julius-Springer-Preis für herausragende Forschungsarbeit im Bereich Orthopädie


   
Prof. Dr. Matthias Meyer vom Krankenhaus Eichstätt für innovative Studie ausgezeichnet.

(rr) Im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin wurde erstmals der Julius-Springer-Preis der renommierten Fachzeitschrift „Die Orthopädie“ verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Zeitschrift die beste Originalarbeit der vergangenen zwei Publikationsjahre und fördert damit die wissenschaftliche Entwicklung im deutschsprachigen Raum.



Preisträger ist Prof. Dr. Matthias Meyer, Leitender Arzt der Sektion Orthopädie und Endoprothetik am Klinikstandort Eichstätt. Gemeinsam mit seinen Co-Autoren verfasste er den Beitrag „SOG – Spezielle Orthopädische Geriatrie“, der in der Ausgabe Orthopädie (2024) 53:127–135 erschienen ist.



„Infolge des demografischen Wandels wird es in den nächsten Dekaden zu einer zunehmenden Anzahl geriatrischer Patienten kommen, die sich orthopädischen Eingriffen unterziehen müssen“, erklärt Matthias Meyer im Hinblick auf seine wissenschaftliche Arbeit. „Aufgrund ihrer Komorbidität und allgemeinen Vulnerabilität sind diese dabei einem besonders hohen Komplikationsrisiko ausgesetzt.“



Im Hinblick auf die Bedeutung der Forschungsergebnisse für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, insbesondere für die Region Eichstätt-Ingolstadt, hebt Meyer hervor: „Je nachdem, wie der G-BA die sehr vielversprechenden Ergebnisse der Studie beurteilt, könnte das SOG-Konzept zukünftig als Standardtherapie für geriatrische Patienten mit Notwendigkeit zum Hüft- oder Kniegelenkersatz etabliert werden.“



Die Kliniken im Naturpark Altmühltal sind mit dem ambulanten Medizinischen Zentrum, der Akutgeriatrie unter Leitung von Chefarzt Albert Kühnle und dem Endoprothetikzentrum mit den Hauptoperateuren Prof. Dr. Gregor Voggenreiter, Prof. Dr. Matthias Meyer und Michael Atia bestens auf die neue Versorgungsform vorbereitet. „Bereits jetzt werden viele Aspekte des SOG-Konzepts in interdisziplinärer Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt, was unseren Patienten spürbar zugutekommt“, erklärt Meyer.









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