Schwerer Unfall am Ingolstädter Hauptbahnhof



11-Jähriger bei Zusammenstoß schwer verletzt – Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung laufen


(rr) Am Mittwochmorgen, 29. April 2026, ereignete sich in der Unterführung des Ingolstädter Hauptbahnhofs ein schwerer Unfall. Eine 17-jährige Radfahrerin erfasste einen 11-jährigen Schüler, der sich mit einem Freund ein Wettrennen lieferte. Das Radfahren in der Unterführung ist laut Vorschrift verboten. Der Junge stürzte nach dem Zusammenstoß und zog sich einen offenen Bruch des Schien- und Wadenbeins zu. Vom Rettungsdienst wurde er nach Erstversorgung an der Unfallstelle ins Klinikum Ingolstadt verbracht, wo ihn die Ärzte noch am selben Tag operiert haben.



Erst einen Tag später, am Donnerstagvormittag, 30. April 2026, wurde die Bundespolizei durch die Rektorin der Wirtschaftsschule Ingolstadt über den Vorfall informiert. Die Mutter des verletzten Jungen stellte daraufhin Strafantrag gegen die 17-jährige Radfahrerin.



Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung sind derzeit noch im Gange.
Der Unfall verdeutlicht die Gefahren illegalen Radfahrens in Bahnhofsunterführungen und die Wichtigkeit der Einhaltung von Verkehrsregeln, insbesondere an stark frequentierten Orten wie dem Hauptbahnhof Ingolstadt.



 
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