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Nachdem bei einem Unfall auf der B 16 bei Manching sechs Menschen verletzt worden sind, wurden weitere Rettungsmittel nachgefordert. Dabei verunglückte ein Rettungswagen bei winterlichen Verhältnissen.
(rr) Am Sonntagmorgen, 1. Dezember 2024, ereignete sich gegen 7:35 Uhr auf der Bundesstraße B 16 bei Manching ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Ein Fahrzeug war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem anderen Wagen frontal zusammengestoßen.
Sowohl die Freiwillige Feuerwehr aus Manching als auch zwei Rettungswagen wurden initial mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit Pkw“ von der Integrierten Rettungsleitstelle zur Unfallstelle alarmiert.
Beim Eintreffen an der Unfallstelle stellten die Rettungskräfte fest, dass sechs Menschen verletzt worden sind. Daraufhin wurden weitere Rettungsmittel über die Integrierte Leitstelle Ingolstadt nachalarmiert. Eine Person war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Insgesamt wurden fünf Verletzte, zwei davon schwer, vom Rettungsdienst in nächstgelegene Kliniken verbracht.
Im Zuge der Nachalarmierung verunglückte gegen 8:00 Uhr ein Rettungswagen des BRK Pfaffenhofen bei winterlichen Straßenverhältnissen alleinbeteiligt kurz vor der Einsatzstelle und kippte um. Zum Unfallzeitpunkt war kein Patient im Rettungswagen.
Beide Sanitäter konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurden nicht beziehungsweise nur leicht verletzt. Aufgrund der Vielzahl an nachgeforderten Rettungsmitteln kam es zu keiner Verzögerung bei der Versorgung und dem Transport der Patienten des primären Verkehrsunfalls.
Die Freiwillige Feuerwehr aus Manching war mit zwei Fahrzeugen und elf Floriansjünger vor Ort. Von Seiten des Rettungsdienstes waren fünf Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge, die Sanitätseinsatzleitung und ihre Unterstützungsgruppe im Einsatz.
Bereits nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben werden. Pfaffenhofens Rettungsdienstleiter Fabian Heierhoff, der selbst als Einsatzleiter am Unfallort war, zeigt sich betroffen: „Unsere Einsatzkräfte sind da, um Leben zu retten und wurden dabei selbst in einen Unfall verwickelt. Ich bin froh, dass ihnen nichts Schlimmeres zugestoßen ist. An dieser Stelle danke ich organisationsübergreifend allen Einsatzkräften der Integrierten Leitstelle Ingolstadt, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr Manching und dem Rettungsdienst des BRK Ingolstadt sowie der Johanniter Unfallhilfe für die äußerst professionelle und empathische Zusammenarbeit. Meine Gedanken sind sowohl bei unserer Rettungswagenbesatzung, als auch bei den Unfallopfern des ursprünglichen Verkehrsunfalls. Allen wünsche ich schnelle und beste Genesung.“
Nach bereits einer knappen Stunde war es dem BRK Pfaffenhofen möglich, einen Ersatz-Rettungswagen am Standort Geisenfeld in Betrieb zu nehmen.
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