Autofahrer erfasst Kind nach Ausstieg aus Schulbus


 
Ein Bub betrat hinter einem Bus die Straße und achtete dabei nicht auf den Straßenverkehr.

(rr) Am Freitag, 4. April 2025, gegen 12:45 Uhr, hielt der Fahrer eines Schulbusses an der Haltestelle des Schweitenkirchener Ortsteils Kleinarreshausen, schaltete sein Warnblinklicht ein und ließ die Schulkinder aussteigen. 



Ein achtjähriger Bub, stieg aus dem Bus aus und überquerte hinter dem Bus sofort die Straße. Doch im selben Momoment kam in entgegengesetzter Fahrtrichtung ein VW angefahren. Der 24-jährige Fahrer aus Au in der Hallertau fuhr nach Angaben des Busfahrers mit unverminderter Geschwindigkeit von zirka 50 km/h an dem Bus vorbei und konnte somit nicht mehr rechtzeitig bremsen, als der Schüler auf die Fahrbahn trat.



Bei dem Zusammenstoß stürzte das Kind mit seinem Hinterkopf auf die Fahrbahn und zog sich eine Platzwunde zu. Der sofort verständigte Notarzt vermutete zudem innere Verletzungen bei dem Achtjährigen und daher wurde der Bub mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Regensburg geflogen.



Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 24-jährigen VW-Fahrer wegen Fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Verkehrsunfalls. Schließlich sind Autofahrer dazu angehalten bei Bussen, die mit Warnblinklicht an der Haltestelle stehen, nur in Schrittgeschwindigkeit vorbeizufahren und dies gilt auch für den Gegenverkehr.









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