
Ein Tüftler hatte sein Fahrrad so umgebaut, dass es Spitzengeschwindigkeiten von 60 bis 65 km/h erreicht.
(rr) Am Freitagmittag, 5. September 2025, fiel einer Streifenbesatzung der Neuburger Polizeiinspektion ein Fahrradfahrer auf, der ohne zu Treten eine beachtliche Geschwindigkeit erreichte. Deshalb stoppten ihn die Polizisten in der Augsburger Straße in Neuburg an der Donau unter unterzogen ihn einer Verkehrskontrolle.
Dabei stellten die Beamten fest, dass der handwerklich begabte 38-jährige Radler aus Neuburg sein Fahrrad mit einem Gasgriff ausstattete und auch die Begrenzung der Motorleistung außer Kraft setzte. Das nun aus eigener Kraft fahrende Radl erreichte dadurch Spitzengeschwindigkeiten von 60 bis 65 km/h und wurde damit versicherungs- und zulassungspflichtig.
„Da der Tüftler für sein Elektromoped Marke Eigenbau selbstverständlich weder TÜV, Versicherung und Zulassung vorweisen konnte, erwarten ihn nun mehrere Anzeigen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Fahrzeugzulassungsverordnung“, so ein Sprecher der Neuburger Polizei. Und er fügte hinzu: „Zudem muss er sich auch noch wegen einem Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten, da er für seinen Eigenbau einen Führerschein benötigt hätte, welchen er nicht vorweisen konnte.“
Da bei dem Fahrer zusätzlich auch noch ein Drogenschnelltest positiv auf den vorangegangenen Konsum von Cannabis reagierte, ordneten die Polizisten bei dem Neuburger auch noch eine Blutentnahme an, der er sich anschließend unterziehen musste.
„Letztendlich musste er seinen nach Hause Weg zu Fuß fortsetzen, die Weiterfahrt mit dem Eigenbau wurde unterbunden“, so der Polizeisprecher abschließend.
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