
Polizeiinspektion Neuburg bewertet den Verlauf des Volksfestes als ruhig und erfolgreich
Polizei nach Donaumoosvolksfest in Karlshuld zufrieden: Sicherheitskonzept bewährt sich
(rr) Die Polizeiinspektion Neuburg zeigt sich nach dem diesjährigen Donaumoosvolksfest in Karlshuld zufrieden mit dem Verlauf. Die Beamten verzeichneten nur wenige nennenswerte Vorfälle und lobten das gemeinsame Sicherheitskonzept mit Videoüberwachung und verstärkter Präsenz. Polizeioberrat Heinz Rindlbacher erklärte, das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen habe sich erneut als effektiv erwiesen.Wenige Zwischenfälle trotz hoher Besucherzahlen
Am Donnerstag, 30. April 2026, musste ein 32-jähriger Ingolstädter das Festzelt verlassen, nachdem er vom Sicherheitsdienst verwiesen worden war. Der Mann zeigte sich laut Polizei zunächst uneinsichtig, randalierte vor dem Zelt und verhielt sich gegenüber den Beamten aggressiv. Ihm wurden ein Platzverweis sowie ein Betretungsverbot für das restliche Fest ausgesprochen. Die Polizei gab an, der Mann habe die Beamten beleidigt und bedroht, stand unter Alkoholeinfluss und verweigerte einen Alkotest. Letztlich verließ er auf polizeiliche Anweisung das Gelände. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung.Kurz darauf wurde ein 15-jähriger Jugendlicher aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit einem E-Scooter auf dem Festgelände gestoppt. Laut Polizei habe ein durchgeführter Alkotest über 0,7 Promille ergeben. Später am Abend wurde ein 19-Jähriger aus Schrobenhausen von einem Maßkrug am Gesicht verletzt, als zwei Gruppen auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Streit gerieten. Der Täter konnte bislang nicht ermittelt werden; die Ermittlungen dauern an.
Weitere Vorfälle am Freitag
Am Freitag, 1. Mai 2026, kam es gegen 20:20 Uhr zu einer gegenseitigen Körperverletzung zwischen zwei 18-Jährigen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Laut Polizei soll einem der Beteiligten zwei Faustschläge ins Gesicht versetzt worden sein. Beide standen unter Alkoholeinfluss, und die Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung und Beleidigung.Gegen 23:20 Uhr wurde ein 24-jähriger Schrobenhausener des Geländes verwiesen, nachdem er Sicherheitsdienstmitarbeiter bedroht und beleidigt hatte. Ein Alkotest ergab über 2,4 Promille. Kurz nach Mitternacht wurde ein 16-jähriger Ingolstädter neben seinem E-Scooter stehend angetroffen. Die Polizei ermahnte ihn, den Roller zu schieben, doch wenige Meter weiter setzte er sich dennoch darauf. Ein Alkotest ergab 1,14 Promille, woraufhin eine Blutentnahme in der Klinik Neuburg veranlasst wurde. Gegen den Jugendlichen wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Zur gleichen Zeit kam es zu einem Streit zwischen einer unbekannten Frau und einem männlichen Besucher, bei dem die 24-jährige Freundin des Mannes eine Watsche erhielt. Die Täterin konnte unerkannt flüchten.
Effektives Sicherheitskonzept sorgt für ruhigen Verlauf
Abgesehen von diesen Vorfällen blieb es an den restlichen Tagen laut Polizei ruhig. Aufkommende Streitereien konnten durch die Polizeipräsenz schnell beendet werden. Die Polizeiinspektion Neuburg hob hervor, die Kombination aus Allgemeinverfügung, Videoüberwachung und starker Polizeipräsenz habe sich auch in diesem Jahr bewährt. Polizeioberrat Rindlbacher betonte, man sei mit dem Verlauf des Volksfestes sehr zufrieden und sehe das Konzept als erfolgreich an.Das Donaumoosvolksfest konnte so trotz einzelner Zwischenfälle insgesamt in entspannter Atmosphäre stattfinden.
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