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Zwei öffentliche Gebäude wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag Ziel von Vandalismus.
(ir) Bei der Agentur für Arbeit in Ingolstadt wurden am Dienstagmorgen gegen 6:00 Uhr zwei beschädigte Glasscheiben festgestellt. In unmittelbarer Umgebung wurden dann zwei kleine Metallkugeln entdeckt. „Diese dürften ursächlich für die Beschädigungen sein“, vermutet ein Sprecher der Ingolstädter Polizeiinspektion.
Der zweite Fall von Vandalismus betrifft das Gebäude des Ingolstädter Apian-Gymnasiums. Dort wurden eine gesprungene Glastür, zwei beschädigte Rollläden und eine demolierte Satellitenschüssel festgestellt. Außerdem haben die Täter die Fassade mit Graffiti beschmiert.
Der Gesamtschaden wurde von der Polizei auf knapp 4.000 Euro geschätzt.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ingolstadt unter der Telefonnummer (08 41) 93 43-22 22 entgegen.
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Nähe Forstwiesen kam es gestern Abend zu einem Verkehrsunfall mit einer mittelschwer verletzten Motorradfahrerin.
(ir) Eine 17-jährige Leichtmotorradfahrerin aus dem Landkreis Freising war am Dienstagabend gegen 20:25 Uhr auf der Staatsstraße 2335 von Geisenfeld kommend in Richtung Manching unterwegs. Kurz nach Forstwiesen stand auf gerader Strecke am rechten Fahrbahnrand ein VW Golf mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Als die 17-Jährige fast auf Höhe des Autos war, wendete der Golf plötzlich ohne Ankündigung. „Die junge Frau hatte keine Möglichkeit mehr, einen Zusammenstoß zu vermeiden“, teilte ein Sprecher der Ingolstädter Verkehrspolizei mit. Sie fuhr mit ihrer Maschine fast ungebremst in die Fahrertüre des VWs. Bei dem heftigen Zusammenstoß wurde die Leichtmotorradfahrerin von ihrem Fahrzeug geschleudert. Dabei zog sie sich mittelschwere Verletzungen zu, die eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten.
Die Insassen des Golfs blieben bei dem Unfall unverletzt. Der 28-jährige Fahrer aus Rumänien hat in Deutschland keinen festen Wohnsitz. Auf Anordnung der Ingolstädter Staatsanwaltschaft musste er deshalb die zu erwartende Geldstrafe sofort hinterlegen. Die erheblich beschädigten Fahrzeuge wurden von einem Abschleppdienst geborgen. Die Staatsstraße musste zur Unfallaufnahme rund eine Stunde zeitweise gesperrt werden. Die Straßensperrung übernahm die Freiwillige Feuerwehr aus Manching. Der bei dem Unfall entstandene Schaden wurde von der Polizei auf rund 5.000 Euro geschätzt.
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Die Ermittlungsgruppe „Mercystraße“ klärt Raubdelikt im Rauschgiftmilieu. Drei Männer sitzen in U-Haft.
(ir) Einer bei der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt wegen schweren Raubs, Rauschgifthandels und versuchten Mordes gebildeten 13-köpfigen Ermittlungsgruppe gelang es, die am 15. Juni 2017 in der Ingolstädter Mercystraße begangene Raubtat aufzuklären.
Wie berichtet, raubte ein bislang unbekannter Täter am Donnerstag, 15. Juni 2017 gegen 21:00 Uhr in der Mercystraße einem 26-jährigen Mann die Umhängetasche und verletzte ihn mit einem Messer so schwer, dass er mit lebensbedrohlichen Verletzungen in einer Klinik behandelt werden musste. Der Verletzte ist inzwischen außer Lebensgefahr, obwohl ihm vier Stichverletzungen, davon zwei in den Oberkörper, zugefügt wurden.
Siehe: Räuber verletzt Opfer lebensbedrohlich
Die Ingolstädter Kriminalpolizei bildete zur Aufklärung der Tat die Ermittlungsgruppe „Mercystraße“, die seither unter Leitung von Erster Kriminalhauptkommissar Manfred Schallerer mit 13 ständig zugeordneten Beamten die Ermittlungen mit Nachdruck führte. Erste Erkenntnisse legten den Verdacht nahe, dass im Hintergrund der Tat ein Rauschgiftgeschäft stehen könnte. Im Zuge der intensiven Nachforschungen ließ sich dieser Verdacht erhärten. In einer Vernehmung räumte der Verletzte ein, am Tattag ein Treffen mit einem ihm Bekannten zur Abwicklung eines Rauschgiftgeschäftes vereinbart zu haben. Dabei kam es zu dem lebensgefährlichen Angriff durch einen, dem 26-Jährigen nicht bekannten, Täter.
Über die Aussage des Bekannten des Verletzten, einem 26-jährigen Mannes aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, dessen Wohnung die Kriminalbeamten in den frühen Morgenstunden des gestrigen Montags durchsuchten, konnte schließlich die Identität des Messerangreifers geklärt werden. Ein 25-Jähriger wurde gestern Abend in seiner Münchner Wohnung festgenommen. Dabei konnte auch die vermutliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, sowie eine geringe Menge Marihuana sichergestellt werden. Nach Stand der Ermittlungen planten die beiden Tatverdächtigen gemeinsam, dem 26-jährigen Ingolstädter das Rauschgift, das dieser zum Verkauf anbot, zu rauben.
Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde bereits am vergangenen Donnerstag Haftbefehl gegen den 26-jährigen Ingolstädter wegen des Verdachts des Rauschgifthandels erlassen.
Gegen die beiden am gestrigen Montag festgenommenen Tatverdächtigen stellte die Ingolstädter Staatsanwaltschaft ebenfalls Antrag auf Haftbefehl. Für den 26-Jährigen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen lautet der Vorwurf auf Raub und Betäubungsmittelhandel. Dem 25-jährigen Münchner wird zudem versuchter Mord zur Last gelegt. Beide Tatverdächtige wurden heute dem Ermittlungsrichter am Ingolstädter Amtsgericht vorgeführt, der jeweils Untersuchungshaft anordnete.
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Ein bislang unbekannter Täter brach in der Nacht von Freitag auf Samstag in einen Juwelierladen im Westparkcenter ein und erbeutete diverse Schmuckstücke.
(ir) Wie die bisherigen Ermittlungen der Ingolstädter Kriminalpolizei ergaben, hatte sich ein bislang unbekannter Dieb am Samstagabend nach Öffnungsschluss im Ingolstädter Westpark-Einkaufscenter einsperren lassen. Während der Nacht hebelte der Einbrecher dann die Eingangstür eines Juwelierladens auf und ließ daraus diversen Schmuck mitgehen. „Der Wert der Beute kann noch nicht beziffert werden“, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mit. Und er fügte hinzu: „Der Sachschaden beträgt zirka 500 Euro.“
Der unbekannte Täter wurde folgendermaßen beschrieben:
Er ist zirka 30 bis 45 Jahre alt, eine nordeuropäische Erscheinung, schlank, hat kurze, dunkelblonde Haare mit Teilglatze am Oberkopf und er trug eine dunkle Jeanshose, ein schwarzes T-Shirt mit je einem weißen Querstreifen an beiden Schultern und schwarze Turnschuhe mit einer weißen Sohle.
Zeugen, die Angaben zu der gesuchten Person machen können oder sonst sachdienliche Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch geben können werden gebeten, sich bei der Kripo unter der Telefonnummer (08 41) 93 43-0 zu melden.
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Glimpflich ist ein Unfall bei Straßenbauarbeiten in Ingolstadt ausgegangen.
(ir) Bei Aushubarbeiten in der Ingolstädter Fontanestraße hatte sich am gestrigen Montagnachmittag gegen 15:45 Uhr die Schaufel eines Baggers an einer Stahlplatte verhakt. Die Platte geriet deswegen in Bewegung und fiel in Richtung eines 56-Jährigen, der sich in der Nähe aufhielt. Der Mann bemerkte das Unglück, konnte aber nicht mehr rechtzeitig ausweichen, sodass ihm die Stahlplatte mit einem Gewicht von rund 500 Kilogramm auf den linken Fuß fiel. „Glücklicherweise trug der 56-Jährige Sicherheitsschuhe, die ihren Zweck erfüllten“, teilte ein Sprecher der Ingolstädter Polizeiinspektion mit. Und er fügte hinzu: „Der Unglücksrabe zog sich lediglich leichte Abschürfungen an den Zehen zu und blieb ansonsten unverletzt.“