Tragödie an unbeschranktem Bahnübergang: Fahrer stirbt nach Kollision mit Güterzug



Tödlicher Unfall am Bahnübergang Lindach-Westenhausen: Güterlok erfasst Pkw


(rr) Am Sonntag, 7. Mai 2026, kurz nach 16:00 Uhr, kam es am unbeschrankten Bahnübergang Lindach-Westenhausen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einer Güterlok und einem Pkw. Für den Fahrer des Autos kam jede Hilfe zu spät.



33-Jähriger übersieht herannahende Güterlok

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr ein 33-jähriger Ingolstädter gegen 16:10 Uhr die Straße „Lindach“ im gleichnamigen Manchinger Ortsteil in Richtung Westenhausen. Beim Überqueren des unbeschrankten Bahnübergangs übersah er aus bislang ungeklärter Ursache eine herannahende Güterlok, die sein Fahrzeug erfasste.



Auto hunderte Meter mitgeschleift – Fahrer stirbt noch am Unfallort

Das Auto wurde mehrere hundert Meter mitgeschleift, bevor die Lok zum Stillstand kam. Der Pkw-Lenker erlitt bei dem Aufprall tödliche Verletzungen. Der Lokführer und dessen Mitfahrer mussten nach dem Ereignis wegen eines Schocks medizinisch versorgt werden. An der Lok entstand ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro, am Pkw ein Totalschaden von rund 20.000 Euro.



Bahnstrecke stundenlang gesperrt

Die Rettungs- und Bergungsarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Ingolstadt und Regensburg dauerten mehrere Stunden an. Erst gegen 21:30 Uhr konnte der Zugverkehr wieder freigegeben werden.



Gutachten soll Unfallhergang klären

Die sachleitende Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat ein Gutachten zur genauen Klärung des Unfallhergangs in Auftrag gegeben. Hinweise auf Störungen an der Lichtsignalanlage ergaben sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht.



 
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