Lastzugfahrer mit 36 Tonnen Kraftstoff reißt Tank auf: Benzin läuft während Fahrt aus



Vorbildlicher Einsatz verhindert Umweltkatastrophe – Fahrer bemerkt Benzinverlust erst spät

(rr) Am Montag, 9. März 2026, kam es an der einer Tankstelle in Eichstätt zu einem folgenschweren Unfall. Ein 46-jähriger Lkw-Fahrer aus Pappenheim wollte mit seinem Tanklastzug, der mit 36 Tonnen Kraftstoff beladen war, die Tankstelle beliefern.



Beim Versuch, das Fahrzeug besser zu positionieren, touchierte er mit dem Tankauflieger die Mauer an der Einfahrt. Ohne den Schaden zu bemerken, rangierte er rückwärts in Richtung einer anderen Tankstelle und fuhr anschließend auf der B 13 bis zum Kreisverkehr in Richtung Ingolstadt. Während der Fahrt stellte er schließlich den Verlust von Benzin fest.



Glücklicherweise blieb das Grundwasser von der Verunreinigung verschont. Die Freiwillige Feuerwehr aus Eichstätt war mit 20 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort, um die Lage zu sichern. Unterstützung erhielt sie von den Floriansjüngern aus Dollnstein mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften, die sich um die Verkehrsregelung und das Binden des ausgelaufenen Benzins kümmerten.



Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Eichstätt stellte einen Rettungswagen und den Einsatzleiter Rettungsdienst. Zusätzlich war das Wasserwirtschaftsamt zur Überwachung der Umweltschutzmaßnahmen anwesend.



Die Straßenmeisterei Eichstätt sorgte für die Reinigung und Beschilderung der Fahrbahn, sodass die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer gewährleistet werden konnte. Dank des schnellen und professionellen Einsatzes aller Beteiligten konnte eine größere Umweltgefahr verhindert werden.


 
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