Geisterfahrt aus Liebe? Polizei stoppt riskanten Familienvater



Ein 48-jähriger Pkw-Lenker wendet auf der Autobahn – Ermittlungsverfahren eingeleitet

 

(rr) Am Montag, 4. Mai 2026, gegen 20:35 Uhr, kam es auf der Autobahn A93 bei Wolnzach zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein 48-jähriger Syrer aus Treuchtlingen war mit seinem Audi in Richtung Holledau unterwegs, während seine Frau und Kinder in einem zweiten Audi hinter ihm fuhren. Plötzlich bemerkte der 48-Jährige, dass das Fahrzeug seiner Frau zu rauchen begann und diese am Seitenstreifen anhielt. Die Frau informierte ihn zusätzlich telefonisch über die Rauchentwicklung.



Aus Sorge um seine Familie entschloss sich der Mann, an der Anschlussstelle Wolnzach zu wenden und als Geisterfahrer die A93 in Richtung Regensburg zu befahren. Dabei fuhr er auf dem linken Fahrstreifen und gefährdete einen anderen Verkehrsteilnehmer. Die Polizei traf beide Fahrzeuge an der Pannenstelle an und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Mann ein. Sein Führerschein wurde gleich an Ort und Stelle sichergestellt.



Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Um das Fahrzeug wieder in die richtige Fahrtrichtung zu bringen, musste die A93 kurzfristig gesperrt werden. Die Polizei mahnt zur Vorsicht und appelliert, bei Pannen sichere Maßnahmen zu ergreifen und sich nicht in Gefahr zu bringen.



 
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