
Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag – Rettungskräfte im Großeinsatz
(rr) Am Sonntagnachmittag, 15. Februar 2026, ereignete sich gegen 15:55 Uhr auf der Bundesstraße 16 bei Manching (Landkreis Pfaffenhofen) ein schwerer Frontalzusammenstoß. Ein 68-jähriger Fahrer aus Ingolstadt war mit seinem VW T-Roc in Richtung Neuburg an der Donau unterwegs, während ein 38-jähriger Harburger mit einem VW-Kombi im Gegenverkehr fuhr. Im Kombi befanden sich eine Betreuerin, ein Betreuer und fünf Jugendliche aus einer Jugendwohngruppe in Neuburg.
Auf Höhe der Einmündung Manching geriet der T-Roc aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem VW-Kombi. Der Unfall führte dazu, dass alle acht Insassen zum Teil schwer verletzt wurden – drei davon schwer, fünf leicht.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz, um die Verletzten vor Ort erstzuversorgen und anschließend in umliegende Krankenhäuser zu bringen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 75.000 Euro.
Die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Ingolstadt wurde im Rahmen des Großeinsatzes gemeinsam mit Rettungsdienst und Feuerwehr alarmiert. Für die Koordination vor Ort rückte die UG-SanEL mit ihrem Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) an die Unfallstelle aus. Aufgrund der ersten Meldungen und der Vielzahl an Betroffenen musste die Integrierte Rettungsleitstelle von einer hohen Anzahl verletzter Personen ausgehen. Die UG-SanEL unterstützte die Organisation und Leitung der medizinischen Versorgung der Verletzten. Nach etwa 90 Minuten konnte der Einsatz des ELW 2 erfolgreich beendet werden, sodass die Einheit wieder abrücken konnte.
Die Bundesstraße 16 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der notwendigen Reinigungsarbeiten für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Manching, Pichl und Oberstimm unterstützten bei der Absicherung und übernahmen verkehrslenkende Maßnahmen. Negativ auffällig waren mehrere Schaulustige, die von einer Brücke aus die Rettungsmaßnahmen filmten und fotografierten.
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