2 kleine Buben hilflos in Ingolstadt unterwegs


 
Ein Fünfjähriger lief bei Rot über die Ampel und ein Siebenjähriger stieg nicht mit seiner Gruppe aus dem Omnibus aus.

(rr) Am Dienstagnachmittag, 5. August 2025, wurde ein 13-jähriger Schüler an einer Bushaltestelle in der Münchener Straße auf einen kleinen Buben aufmerksam, der immer wieder bei roter Ampel die Straße überquerte. Von seinen Eltern war allerdings weit und breit nichts zu sehen. Der 13-Jährige Ingolstädter verständigte daraufhin die Polizei, konnte den kleinen Buben aber nur mühsam davon abhalten, weiter über die Straße zu laufen.



In der Zwischenzeit meldete sich eine Mutter bei der Polizei, weil ihr fünfjähriger Sohn weggelaufen war und sie ihn nicht mehr finden konnte. Sehr schnell war klar, dass es sich bei dem Knirps aus der Münchener Straße um den vermissten Sohn der 22-jährigen Eritreerin handelte. Eine Streifenbesatzung der Ingolstädter Polizei konnte der jungen Mutter ihren Sohn unversehrt übergeben.



Bereits am Vormittag fiel einem Omnibusfahrer der Linie 50 ein siebenjähriger Bub auf, der allein im Bus unterwegs war und auf den Fahrer einen hilflosen Eindruck machte. Nachdem der kleine Bub dem Busfahrer nicht sagen konnte, wo er wohnt, verständigte der verantwortungsbewusste Personenbeförderer die Polizei.



Auf der Polizeidienststelle konnte der Wohnort des Buben herausgefunden und seine Mutter verständigt werden. Der Bub war eigentlich mit einer Kindergruppe im Rahmen der Ferienbetreuung auf dem Weg in den Zoo „Wasserstern“. Als die Gruppe aus dem Bus stieg, blieb der Junge allerdings sitzen. Die Betreuter der Gruppe bemerkten offensichtlich zu spät, dass er nicht dabei ist.









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