
Vorfall am Eichstätter Bahnhofsplatz: Aggressiver Angriff auf Soldaten und Polizisten.
(rr) Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, kam es gegen 12:25 Uhr zu einem Polizeieinsatz im Bereich des Eichstätter Bahnhofsplatzes. Dort befand sich gerade ein 25-jähriger Bundeswehsoldat in Uniform auf dem Weg zum Zug. Plötzlich kam ein aggressiv wirkender Mann in bedrohlicher Haltung auf ihn zu und führte mehrfach Bewegungen mit einem etwa 13 Zentimeter langen Nagel in Richtung des Soldaten aus, ohne jedoch einen tatsächlichen Angriff auszuüben.
Der Soldat nahm daraufhin eine Abwehrhaltung ein und forderte sein Gegenüber auf, sich zu entfernen. Dieser Aufforderung kam der Mann nach. Der unverletzte Soldat verließ daraufhin den Bahnsteig und informierte über Notruf 110 die Polizei über den Vorfall.
Die dann eingetroffenen Streifenpolizisten konnten den Tatverdächtigen schließlich auf dem Bahnhofsgelände antreffen. Bei der Kontaktaufnahme zeigte sich dieser abermals äußerst aggressiv und schlug unvermittelt einem 26-jährigen Polizisten mit der Faust ins Gesicht. Die Beamten haben dann gegen den Angreifer unmittelbarer Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt angewendet und dem Mann Handschellen angelegt.
Bei seiner vor Ort durchgeführten Durchsuchung wurden der Stahlnagel sowie ein kleines Taschenmesser aufgefunden. Anschließend brachten die Polizisten den Mann zur weiteren Abklärung zur Eichstätter Dienststelle. Der 26-jährige Polizeibeamte, der von dem Beschuldigten ins Gesicht geschlagen wurde, musste anschließend medizinisch behandelt werden. Er war nicht mehr dienstfähig.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen amtsbekannten 46-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus Ingolstadt. Nach Absprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft wurde er nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Gründe für das Verhalten des Beschuldigten sind bislang unklar.
Gegen ihn wird nun unter anderem wegen eines tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.
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